Lehrer für Fechten im Rollstuhl. Methoden, Probleme, Perspektiven. PDF Stampa E-mail
Domenica 20 Febbraio 2011 13:52 | Scritto da Alessio Bonino

Abschlussarbeit zur Prüfung zum Fechtmeister.

Abstract

 

Die vorliegende Arbeit besteht aus drei Abschnitten.  

Im ersten Teil präsentiere ich meine Erfahrung als Lehrer für Fechten im Rollstuhl, vom Ansatz über die Erfahrung selbst und bis heute.

Zunächst beschreibe ich den behinderten Sportler und was ein Lehrer bezüglich der Behinderungen wissen muss, um eine gute Arbeit leisten zu können. Dann erläutere ich die von mir angewandten Arbeitsmethoden, was im Fechtsaal geschieht und wie ein Training konkret angegangen wird. Darauf folgt eine Auseinandersetzung mit dem Zustand des aufrechten Fechtens (ein spezielles und komplexes Thema, mit dem sich meine Arbeit nicht direkt befasst), was mir ermöglicht, die Probleme besser definieren zu können, die der Sportler im Rollstuhl zu bewältigen hat, während ich mich umfassender in die technischen Aspekte vertiefe sowie in die Thematik, wie man mit den von einer Behinderung vorgegebenen objektiven Bedingungen arbeitet.

Es handelt sich um eine Möglichkeit, die Methodik, die bei der Behinderung angewandt wird, zu ergründen und zu beschreiben, sie in ihren komplexen Einflüssen darzustellen und den Ausbildungsverlauf behinderter Sportler etwas zu beleuchten, eine Angelegenheit innerhalb des Sports, über die viel zu wenig gesprochen und berichtet wird.

Den zweiten Teil dieser Arbeit bildet eine Feldforschung. Unter Verwendung eines eigens dafür erstellten Fragebogens, habe ich die Situation von behinderten Sportlern untersucht. Ich habe ihrem Standpunkt Ausdruck verliehen, ihre sportliche Laufbahn dokumentiert und darüber hinaus ihre Wahrnehmung beschrieben, die sie hinsichtlich der verschiedenen Aspekte unserer gemeinsamen Fechtarbeit haben. Ich glaube, dass behinderte Fechter damit zum ersten Mal, zumindest in Italien, befragt wurden, um Kenntnisse über ihre Sicht der Dinge zu erlangen. Ich habe sie zu Wort kommen lassen, um zu erfahren, wie sie zum Fechten gekommen sind, wie sie diesen Sport ausüben und auf welche Schwierigkeiten sie stoßen, welche Erwartungen sie an ihn haben usw. ...

Im dritten und letzten Teil schließlich habe ich eine Gegenüberstellung der beiden ersten Abschnitte erarbeitet: Lehrer und Sportler. Die Absicht war, die Übereinstimmungen und Divergenzen zwischen der Methodik und den Erwartungen der Sportler aufzuzeigen, zwischen den fachlichen Aspekten der vom Lehrer ausgeübten Arbeit und den von den Sportlern selbst vorgefundenen Schwierigkeiten, und ich habe außerdem meine Ziele der Bilanz gegenübergestellt, die diese jungen Menschen aus ihrem sportlichen Werdegang ziehen.

Auf diese Weise wollte ich die Stärken und Schwächen meiner Arbeit hervorheben, um über meine (vermeintlichen) Gewissheiten und die Ungewissheiten, aber auch die Schwächen der behinderten Sportler zu reflektieren.

Die vorliegende Arbeit eröffnete in ihrer Gesamtheit schließlich die Möglichkeit, vorwärts zu schauen, zu korrigieren, zu verbessern und neu zu definieren. Ich hoffe, dass sie zudem für alle ihre Leser einen nützlichen Beitrag leisten kann und, sofern es mich als ihren Urheber und Verfasser betrifft, einen weiteren Baustein auf dem Weg hin zu einem guten Fechtmeister.

A__Bonino  Alessio Bonino

Übersetzt von E. L.

 

Download der Diplomarbeit im PDF-Format [ITA]

 

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